YOG: Interview mit Antonia Alicke

Antonia Alicke hat diesen Sommer bei den Youth Olympic Games in China nicht nur das Mehrkampffinale erreicht, sondern auch das Barrenfinale und das Bodenfinale. (Portrait)

Interview:

 

Welche Übung war deine Beste und warum?

Meine beste Übung war für mich die Barrenübung im Barrenfinale, weil dort konnte ich, obwohl ich am meisten nervös war zeigen, was ich Tag für Tag in der Halle trainiere – das war einfach ein schönes Gefühl und ich konnte es richtig genießen dort alleine auf dem Podium zu turnen. Außerdem habe ich dort ja auch meine beste Platzierung erreicht. Trotzdem habe ich mich auch sehr über meine Balkenübungen gefreut, da ich diese ja beide Male sicher zeigen konnte 🙂

Was war für dich der schönste Moment bei YOG?

Es gab sehr viele schöne Momente bei den YOG. Zum eine die Abschluss- und Eröffnungsfeier, die beide echt richtig schön waren. Zum anderen hatte ich auch viele schöne Momente im Wettkampf nach geschafften Übungen, die ich auch immer mit meiner Trainerin Guti geteilt habe. Ohne meine Trainer und alle, die mich unterstützt haben, hätte ich es auch gar nicht hier her geschafft, deswegen war ich froh auch diese Momente mit ihr zu teilen.

 

Wie hast du deine drei Finalteilnahmen gefeiert?

Über meine drei Finalteilnahmen war ich überglücklich, da ich auch gar nicht damit gerechnet habe. Wirklich gefeiert haben wir aber nicht. Wir haben in Gedanken eine Flasche Sekt geöffnet, haben uns nach dem Abendessen noch ein Eis gegönnt und sind dann aber auch ziemlich erschöpft schlafen gegangen.

 

Wenn du mit einer Turnerin zusammen trainieren könntest, die du beim YOG kennengelernt hast, welche wäre das?

Es ist sehr schwer zu sagen mit welcher Turnerin ich gerne trainieren würde, da alle sehr nett waren und ich auch von mehreren noch dazu lernen könnte. Aber trotzdem würde ich mich zwischen der Engländerin, Russin oder Brasilianerin entscheiden.

Wie war das Leben in einem olympischen Dorf? Was gab es zu Essen?

Das olympische Dorf war sehr schön! Es war alles riesig groß und die Chinesen haben sich echt Mühe gegeben. So ist zum Beispiel auch ein kleiner Fluss durch das Dorf gelaufen und die Chinesen haben auch Vogelzwitschern und Froschquaken vom Band laufen lassen damit wir uns wie Zuhause fühlen, was echt witzig war. Das Essen war ganz gut. Es war immer sehr abwechslungsreich und man konnte immer zwischen Asiatischem, Europäischem oder Mediterranem entscheiden.

 

Welche neuen Eindrücke konntest du außerhalb des Turnens gewinnen?

China ist ein riesengroßes Land. Es ist alles ganz anders wie bei uns, so sind in Shanghai zum Beispiel nur Hochhäuser zu sehen. Auch die Kultur ist sehr unterschiedlich zu unserer. Alle Chinesen sind sehr hilfsbereit und selbst wenn fast keiner englisch spricht versuchen sie immer Einem weiterzuhelfen. Es gibt zwar auch Sachen an die man sich erst gewöhnen muss, aber um mal etwas anderes zu sehen ist China auf alle Fälle einen Besuch wert!

Hattest du Zeit dir andere Wettkämpfe und die Stadt anzuschauen?

Ja ich habe mir andere Wettkämpfe abgeschaut. So war ich beim Beach Volleyball, bei der Leichtathletik, beim Hockey und beim Turmspringen. Ich hätte mir gern auch noch viel mehr angeguckt aber wir wollten ja auch noch was von China sehen und ich musste mich ja auch auf meine eigenen Wettkämpfe konzentrieren.

 

Vielen Dank für das Interview Antonia, mache weiter so wie beim YOG und viel Glück bei den nächsten BuLi-Wettkämpfen. 

 

Videos:

Barrenfinale:

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz