Eine Geschichte auf 12×12

16 Antworten

  1. Sarah sagt:

    Ich sehe das so: nein, eine Geschichte mit konkretem Inhalt muss es nicht sein. Eine Geschichte kann für mich auch folgendes sein: ein bestimmtes Stimmungsbild zeichnen, eine bestimmte Atmosphäre schaffen…. Eine Geschichte bedeutet für mich: etwas darstellen , erzählen…. Also keine Aneinanderreihung zufälliger, leerer Gesten und Elemente.

  2. Gast sagt:

    Eine Geschichte erzählen in 1:30 min und dann noch die akrobatischen und gymnastischen Anforderungen zu erfüllen stelle ich mir extrem schwierig vor. Ich würde da eher schauen, dass sich ein roten Faden durch die Musik und Choreographie zieht, das ganze zur Turnerin passt und kreative Bewegungen enthalten sind. Es kommt aber auch viel darauf an, wie eine Turnerin die Übung herüberbringt. Kim Buis Übung, die choregraphisch jetzt nicht gerade zu den Top-Übungen gehört, schaue ich mir auch gerne an, weil sie mit so viel Spaß bei der Sache ist, dass es ansteckend ist. Es muss also nicht immer eine Geschichte erzählt werden. Viel wichtiger ist mir, das eine Übung berührt und das sind sowohl Übungen à la Pauline Schäfer als auch Übungen die zum Mittanzen animieren.

    • Mara sagt:

      Ich denke auch man muss keine Geschichte erzählen.Die einzige ,die das wirklich versucht ist Eythora Thorsdottir.Im Code heißt es doch eigentlich nur,dass Musik und Übung die Persönlichkeit der Turnerin unterstreichen soll oder so ähnlich.Das ist für mich bei Kim Lebensfreude und Begeisterung am Turnen,bei Florine und Amelie Energie,bei Marlene Extravaganz und bei Lea Eleganz und Anmut oder so ähnlich….Kann ja jeder für sich selbst interpretieren.Die Vielfalt macht es doch so interessant,
      auch wenn ich mich manchmal frage,was es bedeutet,wenn eine Turnerin auf dem Bauch über die
      Bodenfläche rutscht.

  3. sinsa sagt:

    Also ich finde diesen Beitrag irgendwie verletzend den Turneinnen gegenüber, also gerade die Komentare unter Kims Übung gehen gar nicht. Sehr wohl soll eine Stimmung erzeugt werden und es nicht einfache diese zu transportieren aber es haben hälst auch nicht alle einen Blick dafür…..

    • Hannah sagt:

      Wie ich oben geschrieben habe, ist die Auswahl rein zufällig und ich wollte nur zeigen, dass man mit viel Fantasie alles in eine Übung interpretieren kann (übrigens ist keiner dieser Titel verwerflich, alle drei sind sehr schöne Märchen/Geschichten). Die Titel haben rein gar nichts mit den jeweiligen Übungen oder meiner subjektiven Meinung zu tun. Es ist nicht so, dass ich drei besonders schlechte Choreographien ausgesucht habe, um die Turnerinnen bloßzustellen, wie man hoffentlich an der Auswahl sieht, sondern eben Choreos, wo sich wahrscheinlich jemand etwas gedacht hat.

      • Sinsa sagt:

        Ja ich denke halt nur, dass die Turnerinnen die Beiträge auch lesen und wenn mir jemand sagen würde in meiner Bodenkür sehe ich aus wie der Hüter des Misthaufens, naja wäre ich in erster Linie traurig, dass man mir sowas unterstellt. Interpretation hin oder her, aber das ist ja wohl nicht Ernst gemeint und ich finde es auch keine Würdigung der Turnerin!

      • Elena sagt:

        Ich finde den Beitrag allgemein abwertend und auch anmaßend. Und ich frage mich, was das eigentlich soll. Um das „Beispiel“ mit Kims Übung aufzugreifen: Bei der EM würde sie auch von internationalen Kampfrichterinnen mit Platz Fünf bewertet, wobei auszugehen ist, das diese Kim nicht nur gut bewertet haben, weil sie Spaß hatten…

      • Ale sagt:

        Dazu wüsste ich gerne mal, ob und wie sehr da tatsächlich Abzüge gemacht werden mit dem neuen Code. Es darf ja recht stark auch die Choreo bewertet werden (mehr als im alten Code wenn ich mich da nicht irre), aber ich frage mich, wie sehr davon Gebrauch gemacht wird und auch, wie gut sich da die Kampfrichter auskennen. Ich will den Leuten, die auf dem Niveau (EM, aber auch bei den Deutschen usw) werten, keinesfalls ihre Kompetenz absprechen, aber sie haben ja wie die meisten von uns hier wahrscheinlich keine künstlerische Ausbildung oder ähnliches. Ich weiß natürlich nicht, ob es für den neuen Code da spezielle Weiterbildungen oder so gab die daraub abzielten..

      • Nina sagt:

        In dem Beitrag geht es doch gar nicht um Kim und ihre Übung, wobei ich nicht finde dass sie tänzerisches Talent hat. Ihre Stärken liegen wo anders.

        Ich frage mich auch, ob Kampfrichter dafür geschult sind. Ich glaube nicht.

        Man sollte halt ethoras Übung nicht immer als das Beste zeigen, sondern auch andere, fröhlichere. Ich mochte Carly Pattersons Übung.

      • honey sagt:

        Auch im alten Code gab es schon Abzüge für fehlenden künstlerischen Ausdruck (da hieß es „was gezeigt wird und wie es gezeigt wird o.Ä.)
        Ich habe mal gelesen, dass ca. 3 bis 8 Zehntel pro Übung dafür abgezogen wurden.
        Ich glaube das war ein ‚you asked…‘ Beitrag auf gymter.net

        Wie das im neuen Code aussieht weiss ich auch nicht genauer, aber ich denke nicht, dass man als Kari eine besondere weitere Ausbildung braucht. Das wird schon genau in den normalen Lehrgängen besprochen. Dafür gibt es die ja.

      • Gymmy sagt:

        Natürlich sind die Kampfrichter darin geschult, wie die Übungen aufgebaut sein sollen was die Choreographie und das künstlerische angeht. Letztenendes ist es aber natürlich immer eine subjektive Sicht, die einen Kamprichter dazu bringt, einen Abzug zu tätigen. Ich habe am Wochenende die A-Prüfung gemacht und dort hat sich das auch ganz deutlich gezeigt, denn insbesondere was diese Abzüge angeht gab es teilweise große Unstimmigkeiten.

  4. Leonie sagt:

    Ich finde, dass die alte Bodenübung von Isabelle Stingl wirklich schön war und wirklich etwas rübergebracht hat. Da kann ihre neue Übung gar nicht mithalten.

  5. anon sagt:

    Ich glaube auch, dass „eine Geschichte erzählen“ vielleicht ein bisschen hoch gegriffen ist.
    Allein schon weil es aktuell kaum Turnerinnen gibt, die das tänzerische Können mitbringen.
    Ja im Code de Pointage steht drin, dass Musik und Choreographie harmonieren sollen und das finde ich auch verdammt wichtig. Aber eine Geschichte erzählen? Nun ja.
    In der NCAA gibt es glaub ich mehrere Colleges die aber genau das machen. Am besten sieht man das finde ich bei UCLA.
    Okay die erzählen keine Geschichte, aber jede Turnerin muss sich eine Person überlegen die sie darstellen möchte. Und das machen sie meiner Meinung nach auch sehr gut. Es sind zumindest geniale Übungen dabei, auch wenn ich nicht die Person (zB „Diamanten-Dieb“ oder „Sassy Cocktail Waitress“) die dargestellt werden soll, erraten kann.
    (Die Cheftrainerin Valerie Kondos Field ist allerdings auch Ballerina und Tanztrainer gewesen… )

    • Judith sagt:

      Ich bin der Meinung, dass das mit der Geschichte völliger Unsinn ist. Ich mag gute Choreos mit Ausdruck, die in sich stimmig sind, zur Musik passen und von der Turnerin gut dargestellt werden, aber sie soll keine Geschichte erzählen.
      Wenn ich das sehen wollte, dann würde ich ins Theater gehen.

  6. Krissi sagt:

    Also ich finde das mit der Geschichte auch etwas übertrieben. Ich finde eine Choreographie sollte flüssig und auf die Musik abgestimmt sein. Übungen in denen nur Posen aneinander gereiht sind find ich nicht so toll, daher gefällt mir persönlich auch die Übung von Kim nicht so gut. Emma Malewskis finde ich super, sie ist flüssig spritzig, passt auf die Musik und vor allem die passt zu ihr. Ganz wichtig ist natürlich auch dass die Turnerinnen Spaß dabei hat.

  7. Sarah sagt:

    Ich habe da mal eine Frage, weiß jemand, wo man den kompletten Mehrkampf der DM sehen kann? Weil Videos gibt es ja leider nur von der top Riege… oder findet ihr auch Videos zB von Helene Schäfer, Florine Harder…
    Die würde ich mir gerne ansehen finde im Netz aber leider nichts ?

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